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Morbus Tarui

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Morbus Tarui

Glykogenose Typ VII, Phosphofructokinasemangel, Tarui-Glykogenose sind weitere Bezeichnungen für den Morbus Tarui. Der Morbus Tarui ist eineautosomal rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung. Charakteristisch für diese Erkrankung sind die immer wieder auftretenden Muskelkrämpfe. Diese führen schließlich zu einer Muskelschwäche, wodurch die davon Betroffenen immer weniger belastbar sind und der Alltag sehr stark einschränkt wird. Da die Erkrankung meist erst sehr spät erkannt wird und es hierfür noch keine kasuale Therapie gibt, ist die Prognose schlecht.


Leitmerkmale: zunehmende belastungsabhängige Muskelschwäche und Muskelkrämpfe
Definition Beim Morbus Tarui handelt es sich um eine Speicherkrankheit mit Mangel an dem Enzym Phosphofructokinase

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Glykogenose Typ VII
  • Phosphofructokinasemangel
  • Tarui-Glykogenose
Ursachen
  • Vererbung: autosomal rezessiv (Chromosom 12, Genlokus 12q13.3, PFKM-Gen)
Symptome
  • Muskeln: Krämpfe, Schwäche, Schmerzen, Belastungsintoleranz
  • Blut: hämolytische Anämie
  • Allgemeinsymptome: Übelkeit, Erbrechen, Erschöpfung
Diagnose Anamnese: Symptome
Labor: Blutbild (Anämie), Harnsäure erhöht, Bilirubin erhöht
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome, körperliche Anstrengungen meiden