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Morbus Tornwaldt

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Morbus Tornwaldt

Bursitis pharyngealis, Tornwaldt-Zyste sind weitere Bezeichnungen für den Morbus Tornwaldt. Der Morbus Tornwaldt ist einegutartige Zyste im oberen hinteren Nasen-Rachenraum. Sie zählt zur häufigsten raumfordernden angeborenen Veränderung am Nasenrachenraum und befindet sich in der Mittelline des Kopfes. Sie zeigt sich als gut abgegrenzte rundliche Raumforderung, die mit Schleimhaut bedeckt ist. Meist ist sie ohne Krankheitszeichen wodurch sie als Zufallsbefund bei Untersuchungen des Rachens oder des Kopfes diagnostiziert wird. Die Zyste ist meist mit Schleim gefüllt, infiziert sie sich aber so besteht der Inhalt aus Eiter.


Leitmerkmale: Schleimabgänge, schlechter Mundgeruch
Definition Beim Morbus Tornwaldt handelt es sich um einen mit Epithel ausgekleideten Hohlraum im Gewebe des Rachens

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Tornwaldt-Zyste
  • Bursitis pharyngealis
Ursachen
  • Entstehung in der Embryonalzeit
Symptome Meist ist sie asymptomatisch:
  • Mund: schlechter Mundgeruch (übelriechendes Sekret), Schleimabgänge
  • Schmerzen: Halsschmerzen, Kopfschmerzen
  • Nase: Behinderung der Nasenatmung, Fremdkörpergefühl
  • Ohren: Verlegung der Ohrtrompete, Hörstörungen
Diagnose Anamnese:  Symptome
Körperliche Untersuchung: Ohren (Hörtest)
Apparative Diagnostik: CT, MRT, Endoskopie (Rachenraum), Biopsie
Differentialdiagnose
  • Fibrome
  • Chondrome
  • Lymphome am Rachen
  • Allergie
  • Refluxösophagitis
Komplikationen
  • chronische Tubenentzündung
Therapie
  • Operative Therapie: Eröffnung/Entfernung der Zyste