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Morbus van Neck

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Morbus van Neck

Morbus Odelberg van Neck, Osteochondrosis ischiopubica, Synchondrosis ischiopubica sind weitere Bezeichnungen für den Morbus van Neck. Der Morbus van Neck ist eine aseptische Knochennekrose im Beckenbereich. Die Erkrankung beginnt meist im Schulalter. Es sind davon meistens beide Seiten des Körpers betroffen. Unter Schonung verbessern sich die Krankheitszeichen meist schon nach ein bis zwei Wochen.


Leitmerkmale: unspezifische Leistenschmerzen im Schulalter
Definition Beim Morbus van Neck handelt es sich um eine nicht durch Erreger verursachten Abbau der Knochen im Bereich des Beckens

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Morbus Odelberg van Neck
  • Osteochondrosis ischiopubica
  • Synchondrosis ischiopubica
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Schulzeitalter
Pathogenese
  • Verzögerung der Verknöcherung am unteren Schambeinast zwischen dem Schambein und dem Sitzbein
Ursachen
  • unbekannt
  • evtl.: schwere Belastung, schnelles Wachstum
Symptome
  • Schmerzen: Leiste, spontan oder belastungsabhängig
Diagnose Anamnese: Klinik
Apparative Diagnostik: Röntgen (unregelmäßige Mineralisierung), MRT
Differentialdiagnose
  • Stressfrakturen
  • Leistenhernie
  • andere Hüfterkrankungen: Morbus Perthes, Tumoren, Coxitis, Osteomyelitis
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Teilentlastung der betroffenen Seite, Schonung, wenig Sport, Behandlung der Symptome
  • Medikamentöse Therapie: evtl. Analgetika
Prognose Heilt von alleine, wenn die Seite entlastet wird.