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Muskeldystrophie Typ Duchenne
Morbus Duchenne, Duchenne-Krankheit, Dystrophia musculorum progressiva Duchenne, DMD sind weitere Bezeichnungen für die Muskeldystrophie Typ Duchenne. Bei der Muskeldystrophie Typ Duchenne handelt es sich um eine muskuläre Erbkrankheit im frühen Kindesalter. Es kommt hierbei zu einem schnell fortschreitenden Abbau der Muskulatur. Der davon Betroffenen landet schnell im Rollstuhl. Durch Vererbung kommt es zu einer Nichtproduktion des Muskelproteins Dystrophin. Dieser Mangel führt zum Untergang von Muskelfasern. An Stelle der Muskelfasern wird Fett- und Bindegewebe in den Muskel eingebaut. Die Erkrankung ist bis heute nicht heilbar. Durch gute Behandlung kann die Lebensqualität aber stark verbessert werden.
Leitmerkmale: rasch fortschreitende symmetrische Muskelschwäche
| Definition | Die Muskeldystrophie Typ Duchenne ist die häufigste Muskelerkrankung im Kindesalter |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Familienanamnese Körperliche Untersuchung: Neurologie Labor: LDH erhöht, GOT erhöht, GPT erhöht, CK erhöht, arterielle Blutgasanalyse, Genanalyse, Kreatin im Urin erhöht Apparative Diagnostik: Nervenleitgeschwindigkeit, Elektroneurografie, Elektromyografie, MRT, Ultraschall, Muskelbiopsie, Lungenfunktionstest |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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