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Nikotinvergiftung
Als Nikotinvergiftung bezeichnet man eine Vergiftung durch die Aufnahme von zu großen Mengen an Nikotin (oral ab 30-60 mg). Nikotin ist ein Nervengift, das sogar einen Tod verursachen kann. Vor allem für Kinder kann es gefährlich werden, wenn sie Zigarettenstummel essen. Eine Nikotinvergiftung ist sehr selten, da frühzeitig Beschwerden auftreten. Die ersten Anzeichen dafür sind Übelkeit, erhöhter Blutdruck und Kopfschmerzen.
Leitmerkmale: Bewusstseins-/Atemstörungen, vermehrter Speichelfluss, Übelkeit
| Definition | Bei der Nikotinvergiftung handelt es sich um ein zu viel an Nikotin im menschlichen Körper |
| Pathogenese | Durch eine vermehrte Nikotinaufnahme (meist oral) kommt es zu einer Überreaktion des Parasympathikus |
| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Nikotineinnahme Körperliche Untersuchung: Reflexe, Körpertemperatur Labor: Blutgase, Elektrolyte, CK, GOT, GPT, Blut/Urin: Nikotinwerte Apparative Diagnostik: Magensaftuntersuchung |
| Komplikationen |
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| Therapie |
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Notfall
Notfallmaßnahmen bei einer Nikotinvergiftung:
- - Anruf: Notarzt
- - Allgemeinmaßnahmen: Patienten beruhigen, Erbrechen lassen, beengte Kleidung öffnen, Patient zudecken
- - Lagerung: wie es der Patient toleriert, bei Bewusstlosigkeit stabile Seitenlage
- - Vitalzeichenkontrolle: engmaschig
- - Reanimation: wenn nötig
- - Zusatzmaßnahmen: v.- Zugang, evtl. Sauerstoffgabe
