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Pylorusstenose
Hypertrophe Pylorusstenose, Magenpförtnerverengung, Magenausgangsstenose, Magenpförtnerkrampf sind weitere Bezeichnungen für die Pylorusstenose. Die Pylorusstenose ist eineVerengung (Stenose) des Magenausgangs (Pylorus). Durch die Stenose kann die Nahrung nicht in den Zwölffingerdarm weiter transportiert werden. Die Kinder erbrechen somit die aufgenommene Nahrung gleich wieder. Durch die Erkrankung kommt es nach wenigen Stunden schon zu Defiziten in der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Die Ursache hierfür ist entweder eine muskuläre Hypertrophie des Magenpförtners oder eine Verlegung des Lumens des Pförtners durch Fremdkörper oder Verwachsungen. Je nach Behinderung der Passage kommt es zu unterschiedlich starken Krankheitszeichen.
Leitmerkmale: schwallartiges Erbrechen kurz nach den Mahlzeiten
| Definition | Als Pylorusstenose bezeichnet man eine Verengung im Bereich des Magenausganges |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Pathogenese | Durch eine Verdickung des Muskels am Ausgang des Magens kommt es zu einem teilweisen/vollständigen Verschluss des Magenausgangs. Die Nahrung staut sich im Magen und kommt durch wiederholtes Erbrechen wieder nach oben, statt in den Dünndarm weitertransportiert zu werden |
| Einteilung |
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| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Körperliche Untersuchung: Abtasten Oberbauch (Schwellung), wellenförmige Bewegungen am Oberbauch Labor: metabolische Alkalose, Kalium erniedrigt, Säure-Basen-Haushalt Apparative Diagnostik: Sonografie, Röntgen (Breischluck), Endoskopie (Magen) |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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