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Schüttelfrost
Febris undularis ist eine weitere Bezeichnung für den Schüttelfrost. Unter Schüttelfrost versteht man ein rasches Zittern der Skelettmuskulatur (rasche Folge von Kontraktionen und Erschlaffungen), die unwillkürlich abläuft. Es sind hierbei vor allem die großen Muskeln betroffen: Oberschenkel, Rücken, Kaumuskulatur). Meist kommt es zu einer Dauer von wenige Minuten und dient dazu die Körpertemperatur zu erhöhen. Bei gesunden Menschen reichen die Stoffwechselvorgänge und die normale Muskeltätigkeit aus, um die Solltemperatur (37 Grad Celsius) zu erhalten. Kommt es aber zu einer Infektion, so wird der Sollwert der Temperatur vom Körper höhergestellt und dies kann nur durch ein Muskelzittern bewerkstelligt werden.
Leitmerkmale: unwillkürliches Zittern der Skelettmuskulatur
| Definition | Als Schüttelfrost bezeichnet man ein unwillkürliches Muskelzittern der Skelettmuskulatur am ganzen Körper |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Stadien |
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| Pathogenese | Durch Anspannung und Erschlaffung der Skelettmuskulatur wird Wärme erzeugt, die dem Körperinneren zugeführt wird und so dort die Grundtemperatur erhöht |
| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: beginn, Begleiterscheinungen, Vorerkrankungen, Urlaub Körperliche Untersuchung: Lymphknotenvergrößerungen, Lungenauskultation Labor: Entzündungsparameter, Blutkultur, Urinuntersuchung Apparative Diagnostik: Röntgen-Thorax, Bronchoskopie, Sonografie (Nieren) |
| Differentialdiagnose |
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| Therapie |
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