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Sekundärer Knochentumor

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Sekundärer Knochentumor

Knochenmetastase, Skelettmetastase sind weitere Bezeichnungen für den sekundären Knochentumor. Als sekundären Knochenrumor bezeichnet man Metastasen meist eines Mamma-, Prostata-, Lungen-, Nieren- oder Schilddrüsen-Karzinoms (aber auch alles anderen bösartigen Tumoren können Tochtergeschwülste in den Knochen setzten). Sie entstehen durch hämatogen oder lymphale Streuung eines Primärtumors. Es handelt sich hierbei um die an den häufigsten auftretenden Knochentumoren des Erwachsenen. Meist wird die Knochenmetastase vor dem Primärherd diagnostiziert.


Leitmerkmale:  Auftreibungen an Knochen, Schmerzen
Definition Bei sekundären Knochentumoren handelt es sich von einem bösartigen Tumor abgelegte Tochtergeschwülste in den Knochen

Einteilung
  • osteolytische (Knochen auflösende) Knochenmetastasen: vor allem bei Prostatakarzinom, aber auch bei Mamma- und Bronchialkarzinom
  • osteoplastische (Kochen bildende) Knochenmetastasen: bei Nierenzell-/ Bronchial-/ Gallengangs- und Kolonkarzinom
Ursachen
  • bösartiger Primärtumor der Mamma, Prostata, Lungen, Nieren, Schilddrüse
Symptome
  • Knochen: Schmerzen, Spontanfrakturen
  • Allgemeinsymptome: neurologische Ausfälle
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Labor: BSG erhöht, alkalische Phosphatase erhöht, Kalzium erhöht
Apparative Diagnostik: Skelettszintigrafie, MRT, CT
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Atemübungen, Psyche, Kneipgüsse, Bewegung an frischer Luft, Behandlung der Symptome
  • Ernährungstherapie: regelmäßig, ausreichend Eiweiß, Vitamine (E, C, A, B6), Selen, reichliche Flüssigkeitszufuhr, Gemüse (Grünkohl, Spinat, Rosenkohl, Rote Beete, Tomaten)
  • Naturheilkundliche Therapie: Darmsanierung, Enzymtherapie, Mistelpräparate, Phytotherapie, Thymustherapie
  • Beschwerdelinderung, Vermeidung von Komplikationen, weiterführende Therapien
  • Medikamentöse Therapie: Chemotherapie, Analgetika
  • Operative Therapie: Operation, Bestrahlung