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Sensibilitätsstörung
Missempfindung, Empfindungsstörung sind weitere Bezeichnungen für die Sensibilitätsstörung. Bei Sensibilitätsstörungen handelt es sich um Störungen der Reizwahrnehmung infolge peripherer und zentraler Schädigungen. Es kann dabei zu einem teilweisen oder aber auch vollständigen Ausfall der Wahrnehmung von qualitativ unterschiedlichen Empfindungen in bestimmten Körperteilen kommen. Es kommt hierbei zu einer veränderten Wahrnehmung der Temperatur, der Schmerzen, der Berührung, der Vibration, der Lage und des Druckes. Ausgehend durch eine Schädigung der Nervenbahnen, Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks. Die meisten Empfindungen verschwinden meist nach einer bestimmten Zeit wieder. Es gibt aber auch Dauerbeschwerden. Es kommt dadurch zu einer Vermeidung von Körperkontakt (Betroffene ziehen sich zurück) und zu Verletzungen (keine Schutzreflexe).
Leitmerkmale: Taubheitsgefühl oder Überempfindlichkeit von Berührungen in einem Hautareal
| Definition | Unter einer Sensibilitätsstörungen handelt es sich um eine Veränderung der Wahrnehmung von Sinnesreizen |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Einteilung der Empfindungen |
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| Störungen |
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| Formen |
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| Verteilungsmuster |
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| Lokalisation der Missempfindung |
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| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Dauer, Verlauf, vorbestehende Erkrankungen, Trauma, Medikamente Klinische Untersuchung: Sensibilitätsprüfung (spitz/stumpf, warm/kalt, Schmerzen), Vibrationsverhalten, Pulse, Blutdruck, Allergietest Labor: Blutbild, BSG, Blutzucker, Gamma-GT Apparative Diagnostik: Röntgen, CT, MRT, Angiografie, Elektroenzephalografie, Elektroneurografie, Liquorpunktion |
| Differentialdiagnose |
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| Therapie |
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| Erkrankungen mit verminderter Sensibilität | |
| Schlaganfall, Gehirntumoren | Plötzlich oder schleichend, Seh-/Sprachstörungen, Bewusstseinsstörungen, Lähmungen |
| Hirnstamminfarkt/-tumor | Empfindungsstörung, Hirnnervenausfälle, Schwindel, Ataxie |
| Querschnittsyndrom | Gestörte Schmerz-/Temperaturempfindung bei erhaltener Berührungsempfindung |
| Bandscheibenvorfall, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen | Segmentale Empfindungsstörungen entsprechend der Dermatome |
| Polyneuropathie | Typischerweise strumpf-/handschuhförmige Hypästhesie, meist mit motorischen Ausfällen, Ausbreitung weder Dermatomen noch peripheren Nerven zuzuordnen |
