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Tracheomalazie
Bei der Tracheomalazie handelt es sich um eine Erkrankung des Knorpelgewebes mit Aufweichung der Knorpelspangen der Trachea und des Kehlkopfes. Es kommt hierdurch zu einer Behinderung der Atmung. Vor allem das Einatmen ist erschwert. Beim Einatmen kollabiert die Luftröhre. Die Beschwerden verschlechtern sich in der Bauchlage, werden aber besser durch ein aufrechtes Sitzen. Es gibt zwei Formen dieser Erkrankung. Die angeborene Form bessert sich mit der Zeit und ist meist im Alter von 12- 18 Monaten nichtmehr vorhanden. Tritt zur Tracheomalazie noch eine Bronchomalazie auf, so spricht man von einer Tracheobronchomalazie.
Leitmerkmale: Dyspnoe, inspiratorischer Stridor
| Definition | Unter einer Tracheomalazie versteht man eine Erkrankung, bei der die Knorpelspangen der Trachea und/oder des Larynx zu weich sind |
| Einteilung/Ursachen |
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| Pathogenese | Durch ein abnorm weiches Knorpelgewebe der Knorpelspangen der Luftröhre kommt es bei der Einatmung zum Zusammenziehen (nicht wie üblich zur Erweiterung) der Luftröhre, wodurch die Atmung sehr beeinträchtigt wird. Es können einzelne Spangen oder auch die ganze Trachea betroffen sein |
| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen, Intubation Körperliche Untersuchung: Lunge (Atemgeräusche), Hals, Lungenfunktionstest Apparative Diagnostik: Röntgen, CT, MRT, Bronchoskopie, Angiografie |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie | Die Symptome bessern sich mit der Zeit, eine Therapie ist meist nicht notwendig:
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| Prognose | Die angeborene Form heilt meist im Alter von 12- 18 Monaten von alleine aus. |
