Zurück zur alphabetischen Auswahl
Trochlearisparese
Die Trochlearisparese ist eine Lähmung verursacht durch eine Verletzung des Nervus trochlearis (IV. Hirnnerv). Die Erkrankung kann ein- oder beidseitig auftreten. Es kommt hierbei zu einem Ausfall des Musculus obliquus superior. Das Auge weicht dadurch nach oben und nach außen ab. Dadurch kommt es zu Doppelbildern und zu einem Schiefhals. Schiefhals deshalb, weil die Sicht bei schräg gehaltenen Kopf besser ist.
Leitmerkmale: Doppelbilder, Schiefhals
| Definition | Bei der Trochlearisparese kommt es zu einer Lähmung des oberen schrägen Augenmuskels |
| Pathogenese | Durch verschiedene Ursachen kommt es zu einem Ausfall des Musculus obliquus superior und einer gleichzeitigen Überreaktion des Musculus obliquus inferior |
| Ursachen | Oft unbekannte Ursache, sonst:
|
| Risikofaktoren |
|
| Symptome |
|
| Diagnose | Anamnese: Symptome, Vorerkrankungen Körperliche Untersuchung: Funktionsprüfung des Nervus trochlearis, Kopfhaltung, Bielschowsky- Test, Abdeck-Test, Blickfolgetest Labor: Entzündungsparameter, Blutzucker, Gerinnung, Liquoruntersuchung Apparative Diagnostik: Angiografie, MRT, CCT, Lumbalpunktion |
| Differentialdiagnose |
|
| Komplikationen |
|
| Therapie |
|
