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Von-Willebrand-Jürgens-Syndrom (vWS)
Willebrand-Jürgens-Syndrom, von-Willebrand-Krankheit, Angiohämophilie sind weitere Bezeichnungen für das von-Willebrand-Jürgens-Syndrom. Als von-Willebrand-Jürgens-Syndrom bezeichnet man einen autosomal dominanten bedingten Defekt des Von-Eillebrand-Faktors mit verminderter Konzentration und/oder verminderter Aktivität des von-Willebrand-Faktors und/oder des Gerinnungsfaktors VIII. Es kommt somit zu einer Störung der Thrombozytenaggregation bei normaler Thrombozytenzahl. Die Ausprägung der hierbei entstehenden Beschwerden ist sehr unterschiedlich. Man unterscheidet drei verschiedene Formen.
Leitmerkmale: petechiale und flächige Blutungen, Schleimhautblutungen
| Definition | Beim von-Willebrand-Jürgens-Syndrom handelt es sich um die am häufigsten vorkommende krankhaft gesteigerte Blutungsneigung |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Einteilung |
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| Pathogenese | Durch einen angeborenen Defekt kommt es zu einer verminderten Zusammenklumpung der Thrombozytenblättchen |
| Ursachen |
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| Symptome | Ähnlich der Hämophilie, aber milder (selten spontane Blutungen):
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Familienanamnese Körperliche Untersuchung: Rumple-Leede-Test positiv Labor: Blutbild,Blutungszeit verlängert, Quick, PTT, Thrombozyten normal, Faktor VIII, Willebrand-Faktor |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie | NOTFALL:
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| Prognose | Normale Lebenserwartung. |
Notfall
Notfallmaßnahmen bei einer akuten Blutung:
- - Anruf: Notarzt, sofortige Klinikeinweisung (Substitution)
- - Allgemeinmaßnahmen: Patienten beruhigen, beengte Kleidung entfernen, Patient zudecken, Druckverband, Kälteanwendung, Ruhigstellung
- - Lagerung: Hochlagerung
- - Vitalzeichenkontrolle: engmaschig
- - Reanimation: wenn nötig
- - Zusatzmaßnahmen: Sauerstoffgabe, i.v.- Zugang, evtl. Schockbehandlung
