| Definition |
Als Warze bezeichnet man eine gutartige Wucherung von Epithelgewebe
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Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
- Verruca vulgaris
- Gemeine Warze
- Vulgäre Warze
- Hautwarze
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| Formen |
- vulgäre Warze (Verruca vulgaris, Stachelwarzen): (häufigster Typ)
- Symptome: stecknadelkopf- bis erbsengroße, harte und sich vorwölbende Knötchen, die später verhornen und sich auch beetartig auf der Haut vermehren können
- Lokalisation: Hände, Finger, Nägelränder, Fußsohlen
- im Kopfbereich: filiforme Warzen
- Fußsohlenwarze (Plantarwarzen, Dornwarzen, Verrucae plantares):
- Symptome: Wachstum bis ins Periost, flach, spitzkegelig
- Lokalisation: Fußsohle
- Mosaikwarze:
- Symptome: oberflächlich vereinzelt, später beetartig, beschwerdefrei
- Lokalisation: Fußsohlen, Zehenballen
- Verrucae planae juveniles (juvenile Flachwarzen):
- Symptome: flache, plane Warzen mit glatter Oberfläche rosa bis rot gefärbt, zum Teil einzeln oder konfluierend
- Lokalisation: Hände, Gesicht
- Condylomata acuminata (Feigwarzen):
- Symptome: Knötchen millimetergroß, weißlich, blumenkohlartig
- Lokalisation: Geschlechtsorgane, Analbereich
- Molluscum contagiosum (Dellwarzen):
- Symptome: stecknadelkopf- bis erbsengroße Knötchen, glatte/glänzende Oberfläche
- Lokalisation: ganzer Körper
- Verrucae planae (Flachwarzen):
- Symptome: flach, rund oder mehreckig, weich, hautfarben bis graugelb
- Lokalisation: ganzer Körper
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| Pathogenese |
Viren gelangen durch eine kleine Hautverletzung in die Epidermis, wandern von dort in die Tiefe und infizieren die Zellen der Basalzellschicht (Produktion neuer Viren), von dort steigen die Viren wieder zur Epidermis auf und produzieren vermehrt Hautgewebe
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| Ursachen |
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| Ansteckung |
- Kontakt-/ Schmierinfektion
- Mensch zu Mensch
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| Risikofaktoren |
- Abwehrschwäche
- periphere Durchblutungsstörungen (kalte Hände/Füße)
- starke Schweißneigung
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| Symptome |
Meist an Hand/Fingern:
- Haut: Papeln/Knoten hautfarben, blumenkohlähnlich, kreisrund begrenzt, fest
- Allgemeinsymptome: meist schmerzlos
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| Diagnose |
Anamnese: Klinik |
| Differentialdiagnose |
- aktinische Keratose
- Lichen ruber planus
- malignes Melanom
- seborrhoische Keratose
- Keratoakanthom
- spinozelluläres Karzinom
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| Therapie |
- Allgemeinmaßnahmen: Kryotherapie, Immunstimulation, tragen von leichtem Schuhwerk, tägliches wechseln der Kleidungsstücke
- Naturheilkundliche Therapie: Bachblüten, Eigenbluttherapie, Homöopathie, Phytotherapie, Schüssler Salze
- Medikamentöse Therapie: Podophyllinlösung, Salizylsäure, Vitamin-A-Säure
- Operative Therapie: Vereisung, Ausschabung mit scharfem Löffel, Verätzung
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| Prognose |
Hohe Rezidivrate.
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