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Wernicke-Enzephalopathie
Pseudoencephalitis haemorrhagica superior, Polioencephalitis haemorrhagica, Wernicke-Syndrom sind weitere Bezeichnungen für die Wernicke-Enzephalopathie. Bei der Wernicke-Enzephalopathie handelt es sich um eine degenerative nicht entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems bedingt durch einen Vitamin-B1-Mangel (Thiaminmangel). Beinträchtig dadurch werden die Corpora mamillaria, der 3. Ventrikel, die Thalamuskerne, die Corpora geniculata und die Umgebung des Aquädukts. Ohne Behandlung verläuft die Erkrankung tödlich.
Leitmerkmale: Bewusstseinsstörungen, Augenmuskelstörungen, Gangunsicherheit
| Definition | Als Wernicke-Enzephalopathie beschreibt man eine Erkrankung des zentralen Nervensystems |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Pathogenese | Durch verschiedene Ursachen kommt es zu einem Mangel von Vitamin B1 im Körper und damit zu einer Störung im Kohlenhydratstoffwechsel. Daraus resultieren eine Anschwellung der Hirnmasse und Einblutungen in das Gehirn. Schließlich atrophiert das Gehirn |
| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Alkoholkonsum, Vorerkrankungen, Fasten, Mangelernährung, Operationen Körperliche Untersuchung: Augenbewegungen, Gang, Gedächtnis Labor: Vitamin B1 erniedrigt Apparative Diagnostik: CT, MRT, EEG |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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