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Hypertensiver Notfall
Bei einem hypertensiven Notfall handelt es sich um einen Blutdruckanstieg auf Werte über 180 zu 120 mmHg. Es kommt hierbei gleichzeitig zu verschiedenen durch den Blutdruckanstieg bedingten Organschäden. Der erhöhte Blutdruck verursacht eine Vasokonstriktion der arteriellen Gefäße und damit einer verminderte Durchblutung des Gewebes, das hinter den davon betroffenen Schlagadern liegt. Steigt der Blutdruck weiter an, so dilatieren die Gefäße wieder und es kommt zu einer Flüssigkeitseinschwämmung ins umliegende Gewebe (Ödeme). Vorsicht bei einer zu schnellen Blutdrucksenkung.
Leitmerkmale: stark erhöhter Blutdruck
| Definition | Als einen hypertensiven Notfall bezeichnet man einen Organschädigung durch einen sehr hohen Blutdruck |
| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen Körperliche Untersuchung: Blutdruck, Puls Labor: Elektrolyte, Kreatinin, Urin (Erythrozyten/ Protein) Apparativer Diagnostik: EKG, Herz-Sonografie, CT (Schädel) |
| Differentialdiagnose |
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| Therapie |
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Notfall
Notfallmaßnahmen beim hypertensiven Notfall:
- - Anruf: Notarzt
- - Allgemeinmaßnahmen: Patienten beruhigen, beengte Kleidung entfernen, Patient zudecken
- - Lagerung: erhöhter Oberkörper, Beine tief, bei Bewusstlosigkeit: stabile Seitenlage
- - Vitalzeichenkontrolle: engmaschig
- - Reanimation: Wiederbelebung
- - Zusatzmaßnahmen: Sauerstoffgabe, i.v.- Zugang
- - Medikamente: 2-3 Hübe Nitrospray
- - Cave: langsam den Blutdruck senken
