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Mendelson-Syndrom
Peptische Pneumonie ist eine weitere Bezeichnung für das Mendelson-Syndrom. Beim Mendelson-Syndrom handelt es sich um eine Aspirationspneumonie. Die Erkrankung entsteht bei Aspiration von Magensaft oder saurem Mageninhalt während einer Narkose. Es kommt hierbei durch die aufgenommene Säure zu einer Verätzung und Verlegung der Atemwege (chemische Pneumonitis). Die Erkrankung ist stark todgefährdet. Wichtig ist, dass die Patienten vor der Operation nüchtern sind, Medikamente zur Reduzierung der Magensäure vor Operationen gegeben werden und während der Operation Techniken verwendet werden, die die Atemwege sichern.
Leitmerkmale: Atemnot, Schocksymptome
| Definition | Als Mendelson-Syndrom bezeichnet man eine akute Lungenentzündung verursacht durch ein Einatmen von Mageninhalt |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome | 2- 12 Stunden nach der Aspiration:
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Narkose Körperliche Untersuchung: Lungen (Auskultation: Rasselgeräusche, Bronchialatmen, Bronchophonie) Labor: Blutgase (erniedrigter Sauersoff/ Azidose) Apparative Diagnostik: Röntgen, CT, MRT |
| Komplikationen |
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| Therapie |
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