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Morbus Felty
Felty-Syndrom ist eine weitere Bezeichnung für den Morbus Felty. Der Morbus Felty ist eineKomplikation einer chronisch, lang bestehenden, schweren Polyarthritis. Das heißt, dass die Frauen, dies Geschlecht ist bevorzugt davon betroffen, vor dem Ausbruch der Erkrankung an einer rheumatoiden Arthritis erkrankt sind. Doch nicht jede davon entwickelt auch das Felty-Syndrom. Die Ursachen für die Entstehung der Erkrankung sind bisher nicht bekannt, vermutet werden Fehler bei der Blutzellbildung. Um die Krankheit sicher zu diagnostizieren muss eine Beschwerdetrias aus drei Symptomen vorhanden sein: Leukopenie, Splenomegalie und rheumatoide Arthritis. Durch den Mangel an Abwehrzellen kommt es zu immer wieder auftretenden Infektionen, die mit Lungenentzündungen, Gefäßentzündungen und Hautentzündungen einhergehen. Die Ursachen für die Entstehung der Erkrankung sind bisher nicht bekannt, vermutet werden Fehler bei der Blutzellbildung.
Leitmerkmale: chronische Polyarthritis, Splenomegalie, Leukozytopenie
| Definition | Beim Morbus Felty handelt es sich um eine schwere Form der rheumatoiden Arthritis |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Pathogenese | Durch unklare Ursachen kommt es bei 1% der rheumatoiden Arthritis zu Antikörpern gegen die Leukozyten |
| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Labor: Blutbild (Granulozyten erniedrigt), Rheumafaktor stark positiv, ANA, ANCA-Antikörper Apparative Diagnostik: Röntgen (rheumatische Veränderungen an den Knochen), Sonografie (Milz, Leber), Knochenmarkspunktion |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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