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Morbus Mohl
Hypochondrie, hypochondrische Störung sind weitere Bezeichnungen für den Morbus Mohl. Als Morbus Mohlbezeichnet man eine somatoforme Störung bei der ein Patient unter sehr starken Ängsten leidet eine ernste Erkrankung zu haben. Es liegt aber kein medizinischer Befund vor. Der davon Betroffenen glaubt körperliche Beschwerden zu verspüren (über- oder fehlinterpretiert geringe Leiden), obwohl keine organische Ursache dafür bei medizinischen Untersuchungen gefunden wurde. Die Patienten versuchen durch die Beschwerden innere Konflikte zu verschieben und abzuwehren. Das Leben dreht sich somit nur noch um das Leiden. Die Lebensqualität ist deshalb sehr vermindert.
Leitmerkmale: große Angst eine schlimme Krankheit zu haben oder krank zu werden
| Definition | Beim Morbus Mohl handelt es sich um eine andauernde Sorge krank zu sein oder zu erkranken |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Ängste über 6 Monate, trotz Krankheitsausschluss wird an der Krankheit festgehalten, Abklärung ob doch keine andere Krankheit vorliegt |
| Differentialdiagnose |
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| Therapie |
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