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Morbus Peyronie
Induratio penis plastica, erworbene Penisverkrümmung, Penisfibromatose sind weitere Bezeichnungen für den Morbus Peyronie. Als Morbus Peyroniebezeichnet man eine flächenhafte Bindegewebsvermehrung am Penisrücken. Durch immer wieder vorkommende Mikrotraumen (vor allem beim Geschlechtsverkehr), kommt es am Penisschaft zu Schädigungen und damit zu einer entzündlichen Reaktion. Dabei kommt es zu einer fibrotischen Verhärtung (Vernarbungen) der Tunica albuginea. In diesen Verhärtungen befinden sich Fibrogenablagerungen, kollagenes Bindewege und Elastin. Diese wiederum verursacht eine Krümmung des Penis. Da es keine kausale Therapie für die Erkrankung gibt können nur die Symptome verbessert werden. Dies geschieht vor allem dadurch, dass gegen die Verhärtung angegangen wird.
Leitmerkmale: krummer Penis
| Definition | Beim Morbus Peyroniehandelt es sich um eine harte Knotenbildung mit anschließender Verkrümmung es Penis |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Pathogenese | Durch eine nicht ganz ausgeheilte Entzündung kommt es zu Verhärtungen am Penisschaft. Diese Verhärtungen wirken sich vor allem bei einer Erektion aus |
| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Körperliche Untersuchung: Penis (Abtasten) Apparative Diagnostik: Sonografie |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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