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Morbus Sjögren
Sjögren-Syndrom, Sicca-Syndrom, autoimmune Exokrinopathie sind weitere Bezeichnungen für den Morbus Sjögren. Der Morbus Sjögren ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung der Tränen- und Speicheldrüsen (endokrine Drüsen) mit Verminderung der Sekretion. Die Erkrankung kommt vor allem bei Frauen vor und kann außer den Drüsen auch innere Organe befallen. Sie kann entweder isoliert oder in Verbindung mit anderen Autoimmunerkrankungen vorkommen. Lymphozyten wandern ins Gewebe der Speichel- und Tränendrüsen und produzieren dort Autoantikörper. Diese greifen das eigene Gewebe an und produzieren dort Entzündungen, so dass die befallenen Drüsen ihre Aufgabe (Sekretproduktion) nicht mehr erfüllen können. Es kommt zu einer Austrocknung der Augen und der Schleimhäute mit weitreichenden Folgen. Die Erkrankung ist nur sehr schwer zu erkennen, wodurch sie erst sehr spät diagnostiziert wird. Da eine Heilung nicht möglich ist, können nur die Krankheitszeichen gelindert werden.
Leitmerkmale: trocken Augen und Mund, verminderte Tränen-/Speichelflüssigkeit, rheumatoide Arthritis
| Definition | Beim Morbus Sjögren handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung die durch trockene Augen und Schleimhäute gekennzeichnet ist |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Einteilung |
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| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Medikamente, Stress Körperliche Untersuchung: Schirmer-II-Test, Saxon-Test Labor: Leukopenie, Fibrinogen erhöht, Gamma-Globuline erhöht, BSG erhöht, Antikörper (SS-A, SS-B), Rheumafaktor positiv Apparative Diagnostik: Szintigrafie (verminderte Speichelsekretion), Sonografie (Speicheldrüsen), Biopsie der Speicheldrüsen, Schirmer-Test, HNO-Konzil |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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