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Morbus Werding-Hoffmann
Spinale Muskelatrophie ist eine weitere Bezeichnung für den Morbus Werding-Hoffmann. Als Morbus Werding-Hoffmann bezeichnet man eine autosomal rezessive vererbte Erkrankung mit Abbau der motorischen Vorderhornzellen (Rückenmark), der motorischen Hirnnervenkerne im Gehirn und der Axone in der Peripherie. Durch den Untergang von motorischen Nervenzellen im Rückenmark kommt es zu einem Schwund der Muskulatur, die sich nicht mehr richtig zusammenziehen kann. Die Erkrankung wird nach Schweregraden in vier verschiedene Typen unterteilt. Es kommt hierbei zu zahlreichen verschiedenen Blockaden der willkürlichen Muskulatur. Hierbei ist die Schwäche der Beine stärker als die der Arme.
Leitmerkmale: fortschreitende Schwächung der Muskulatur: Lähmungen, Muskelschwund, verminderte Muskelspannung
| Definition | Beim Morbus Werding-Hoffmann handelt es sich um eine Erkrankung der Motorneuronen im Rückenmark |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Einteilung proximale spinale Muskelatrophien |
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| Einteilung sporadisch auftretende spinale Muskelatrophien |
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| Pathogenese | Durch einen Untergang der 2. Motoneurone kommt es zu einer Hemmung der Weiterleitung der Impulse vom Gehirn zu den ausführenden Muskeln, wodurch die Muskeln nicht mehr richtig funktionieren und verkümmern |
| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Körperliche Untersuchung: Belastungstest, Motorik, Reflexe Labor: Blutbild, BSG, CK, Schilddrüsenparameter, Vitamin B12/ D, Schilddrüsenwerte, Genanalyse Apparative Diagnostik: Röntgen, EMG, NLG, Muskelbiopsie, Nervenleitgeschwindigkeit |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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| Begriffe |
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