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Mukopolysaccharidose Typ III
Sanfilippo-Syndrom ist eine weitere Bezeichnung für die Mukopolysaccharidose Typ III. Die Mukopolysaccaridose Typ IIIist eine autosomal rezessive Erbkrankheit des Kohlehydratstoffwechsels. Sie tritt erst im zweiten oder dritten Lebensjahr mit einer verzögerten geistigen Entwicklung auf. Bei Geburt sind noch keine Symptome erkennbar. Man unterscheidet zwischen vier Untertypen, wobei die Krankheitszeichen bei allen vier Typen fast gleich sind. Es kommt bei dieser Erkrankung zu einer Akkumulation von Heparansulfat. Dadurch wird vor allem das Gehirn geschädigt.
Leitmerkmale: verlangsamte motorische/ geistige Entwicklung
| Definition | Bei der Mukopolysaccharidose Typ IIIhandelt es sich um eine vererbte Erkrankung des Glykosaminoglykan (langkettige Zuckermoleküle) -Stoffwechsels |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Einteilung |
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| Pathogenese | Durch einen Gendefekt kommt es zu Einlagerungen von Heparansulfat in den Zellen. Dadurch werden die Nervenzellen in ihrer Funktion behindert |
| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Labor: Elektrophorese,Urin (Heparansulfat erhöht) Apparative Diagnostik: Röntgen (verdickte Schädelknochen, breite Rippen), EEG |
| Komplikationen |
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| Therapie |
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