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Urethritis
Harnröhrenentzündung ist eine weitere Bezeichnung für die Urethritis. Als Urethritis bezeichnet man eine komplizierte Harnwegsinfektion der Harnröhrenschleimhaut. Die Ursachen hierfür sind meist ein Harnwegsinfekt durch eine Abflussstörung oder eine sexuelle Übertragung von Bakterien (Tripper). Die Beschwerden ähneln dabei denen einer Blasenentzündung und werden beim Mann heftiger beschrieben als bei der Frau, da dieser eine längere Harnröhre besitzt. Die Behandlung und der Verlauf der Erkrankung hängen ganz von den diese auslösende Ursachen ab. Wichtig ist vor allem eine frühzeitige Behandlung, damit es zu weiteren Komplikationen gar nicht kommen kann.
Leitmerkmale: Pollakisurie, Dysurie, Blasentenesmen, evtl. Zeichen einer Pyelonephritis
| Definition | Bei der Urethritis handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut des Ureters |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem) |
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| Einteilung |
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| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Miktion, Schmerzen, Medikamente (Antibiotika, Analgetika), Harnwegsinfekte Körperliche Untersuchung: suprapubischer Druckschmerz Labor: Blut: BSG erhöht, CRP erhöht, Harnstoff, Kreatinin, Urin: Bakteriurie (über 106/ml), Leukozyturie, evtl. Nitrit (bakteriell), Erythrozyten, Uricult-Test Apparative Diagnostik: Sonografie, Zystoskopie, evtl. Röntgen |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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