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Synapse
Kontaktstelle zwischen 2 Neuronen (die Endung eines Neurits (Axons) an einer anderen Zelle) oder von einer Nervenzelle zu einer anderen Zelle (Sinneszelle, Muskelzelle, Drüsenzelle); ein elektrisches Signal wird mittels Neurotransmittern in ein chemisches umgewandelt, Umschaltstelle für die chemische Erregungsübertragung, die Nervenleitung kann entweder fortgeleitet (Nervenerregung) oder unterbrochen (Nervenhemmung) werden; eine Nervenzelle kann in eine oder auch in mehreren Synapsen enden, die Impulse laufen aber nur in eine Richtung, zur Überleitung ist ein chemischer Neurotransmitter nötig.
| Arten | Elektrische Synapsen: Die Erregungsübertragung geschieht über Ionenkanäle in den Zellmembranen von einer Nervenzelle zu nächsten Nervenzelle.
Chemische Synapse: Erregungsübertragung mittels eines Überträgerstoffes (Neurotransmitter); die häufigsten Synapsen im Körper. Eine chemische Substanz (Neurotransmitter) wird von der präsynaptischenNervenzelle freigesetzt, diese diffundiert über den synaptischen Spalt zur postsynaptischenNervenzelle.
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| Einteilung nach Zielzelle |
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| Aufgaben |
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| Aufbau |
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| Arten nach Verbindung |
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| Erregungsübertragung |
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| Erregungsablauf |
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| Beendigung der Übertragung |
Zweck:
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| Synapsengifte | Können die Funktion der Synapsen stören oder gar unterbinden: |
| Bilder |
| Elektrische Synapsen | Chemische Synapsen | |
| Entfernung der 2 Nerven | keine | 20- 50 nm |
| Verbindung | Gap junctions | Prä-/postsynaptische Membran, Spalt |
| Übertragung | Ionenstrom | chemischer Transmitter |
| Verzögerung der Übertragung | verzögerungsfrei | bis zu 1-5 ms |
| Übertragungsrichtung | in beiden Richtungen | nur in eine Richtung |
| Vorkommen | Herzmuskel, glatte Muskulatur | überall |
